Weinheimer Projekt „KochKultur“ (Crowdfunding)

Das Weinheimer Projekt „KochKultur“ hat sich Ende letzten Jahres für den Deutschen Integrationspreis 2017 beworben und gehört zu den 50 Bewerbern, die in die engere Auswahl kamen. Nun braucht das Projekt Unterstützung aus der Bevölkerung, da die Preisvergabe an ein sogenanntes „Crowdfunding“ geknüpft ist.

Bei „KochKultur“ geht es um Menschen, die als Geflüchtete in Deutschland leben und für (und mit) Gastgebern kochen, die schon lange hier wohnen. Es ist die unkomplizierte Gelegenheiten, fremde Kulturen am eigenen Herd kennenzulernen. Man kann „KochKultur“ für einzigartige Küchenpartys buchen und dabei lernen, interaktiv, gemeinsam mit den Gästen und Hobbyköchen ein traditionelles Menu aus deren Heimat, aus der sie fliehen mussten, zu kochen.

Weitere Infos und ein Video gibt es über diesen Link. Ein tolles Projekt, das es zu unterstützen gilt und jede 5 € helfen! 

Einen ausführlichen Pressebericht gibt es auch in der WNOZ zu lesen.…

Tag des Ehrenamtes

Mehr als 23 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland ehrenamtlich: und wir sind dabei!

Tag des Ehrenamts: Helfen ist Ehrensache – BMBF

Am 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamts. In Deutschland arbeiten mehr als 23 Millionen Menschen ehrenamtlich. Ihr Engagement soll mit diesem Tag gewürdigt werden.

Anne Kathrin Wenk ist die neue Leiterin der neuen Stabsstelle Integration des Rhein-Neckar-Kreises

„Das langfristige Ziel ist aber eine Anerkennung von Vielfalt aller Menschen im Rhein-Neckar-Kreis“, erklärt die Leiterin und neue Integrationsbeauftragte des Landkreises, Anne Kathrin Wenk. Sie ist zuständig für die Förderung von Integration und Teilhabe der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Landkreis.

Rhein-Neckar-Kreis: Neue Leiterin der neuen Stabsstelle Integration

Mannheim – Anne Kathrin Wenk (29) aus Mannheim hat als Leiterin der neuen Stabs- stelle Integration des Rhein-Neckar-Kreises ihre Arbeit aufgenommen / Landrat Dallinger: „Wollen das gesellschaftliche Miteinander fördern“ Anne Kathrin Wenk heißt die Leiterin der neu geschaffenen Stabsstelle Integra- tion im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis.

Bufdis mit Flüchtlingskindern auf der Eisbahn

ausflug-eisbahnDamit die Herbstferien der in Weinheim lebenden Flüchtlingskinder nicht zu langweilig wurden, haben die beiden Bundesfreiwilligendienstleistende („Bufdis“) der Stadt Weinheim Friederike Schober und Maximilian Brand mit drei Kindern und Jugendlichen einen Ausflug zur Eisbahn in Heddesheim unternommen.

Warm angezogen ging es auf die Eisfläche und nach kurzer Gewöhnungszeit war das Eislaufen kein Problem mehr, sodass sich ein Fang- und Versteckspiel an das nächste reihte. Zwischendurch gab’s Tee und Kuchen, doch lange machte man keine Pause. Und so verging der schöne Nachmittag in den Herbstferien wie im Flug – Der Wunsch nach einem nächsten Ausflug auf die Eisbahn ist bereits geäußert!

 

von Maximilian Brand

Ausbildung als Integration

Das Bodelschwingh-Heim bietet 220 Menschen ein zu Hause. (c)NANNI

In der Eingangshalle geht es zu wie in einem Taubenschlag, Besucher kommen, Bewohner treffen sich zum Plausch in der Sitzgruppe, Pflegekräfte eilen vorbei – nicht ohne einen freundlichen Gruß. In dieser herzlich lebendigen Atmosphäre treffe ich Christian Rupp, Heimleiter des Bodelschwingh-Heim, zum Interview.

Christian Rupp lacht nicht nur richtig nett, er ist es auch – ein Chef, bei dem man gerne arbeitet. (c)NANNI

InWeinheim: Herr Rupp, Ihr Haus ist ja nicht nur Heimat für ältere und alte Menschen, sondern auch Ausbildungsbetrieb. Seit Oktober haben Sie nun zwei besondere Auszubildende.

Christian Rupp: Ja, das stimmt. Seit Herbst haben wir Mensah und Abdoulie in unserem Team. Beide sind minderjährig und ohne Familie nach Deutschland geflohen.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – sogenannte UMFs – sind nach deutschem Asylrecht Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die ohne Begleitung eines für sie verantwortlichen Erwachsenen nach Deutschland eingereist sind. Sie werden zunächst durch das vor Ort zuständige Jugendamt in Obhut genommen und dann in Jugendhilfeeinrichtungen betreut. Bei uns in Weinheim ist das Pilgerhaus und seine Außenstelle, der Schafhof in Hemsbach, dafür zuständig, diesen jungen Menschen ein stabiles Aufwachsen zu ermöglichen.

InWeinheim: Wie ist denn der Kontakt entstanden?

Christian Rupp setzt sich für *seine Jungs* ein.
(c)NANNI

Christian Rupp: Ehrenamtliche hatten im Frühjahr einen Arbeitstrupp mit jungen Männern organisiert, um verschiedene Gartenanlagen wieder auf Vordermann zu bringen, zum Beispiel den *Alten Friedhof* an der Peterskirche und eben auch unseren Garten. So ist ein erster Kontakt entstanden. Als ich im März in der Stadthalle die Veranstaltung besuchte *Flüchtlinge beschäftigen. Wie geht das?*, hat mich einer der Jungs persönlich angesprochen. Und natürlich haben auch die Ehrenamtlichen durch ihren Einsatz dazu beigetragen, dass es schließlich in beiden Fällen zu einer Hospitation gekommen ist. Zwei Wochen lang konnten sich die Jungs das Leben und Arbeiten im Bodelschwingh-Heim genauer anschauen.

InWeinheim: Umgekehrt aber auch!

Christian Rupp (lacht): Ja, wir konnten natürlich auch für uns abklopfen: passen die beiden ins Team, wie ernsthaft ist der Wunsch nach einer Ausbildung im Pflegebereich.

InWeinheim: Und wie ernsthaft war es den beiden?

Christian Rupp: Ich kann über beide Jungs sagen, dass der Wunsch, einen sozialen Beruf zu erlernen, durchaus selbstmotiviert ist. Beide bringen einen tiefen Respekt dem Mitmenschen gegenüber mit, sowohl mir als Arbeitgeber, als auch den Bewohnern bei uns im Haus.

InWeinheim: A propos Bewohner, wie war denn die Reaktion bei den älteren Menschen?

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Rückblick auf Veranstaltung „Integration durch Arbeit und Beschäftigung“

Am Montag, 26.09.2016 fand in Weinheim die Veranstaltung „Integration durch Arbeit und Beschäftigung“ statt, zu der sich etwa 80 geladene Gäste im Alten Rathaus in Weinheim einfanden. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Kommunalen Flüchtlingsdialogs des Landes Baden-Württem­berg statt und wurde aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg im Rahmen des Programms „Flüchtlingshilfe durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ finanziell gefördert.

Die vollständige Dokumentation „Integration durch Arbeit und Beschäftigung“ ist für Interessierte über diesen Link abrufbar.

 

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Neues Handbuch zur Flüchtlingsarbeit „Ankommen – Klarkommen“

Mit dem Handbuch zur Flüchtlingsarbeit „Ankommen – Klarkommen“ (PDF) ist ein neuer Guide erschienen, der Anregungen zum Gespräch mit Geflüchteten für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit geben soll. Er gibt einen Überblick über zentrale Werte und versteht sich als ein ABC des Zusammenlebens.

Klicken Sie hier für weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten.

Auszug aus der Pressemitteilung:

„Unser neuer Guide liefert einen Überblick über zentrale Werte und ein ABC des Zusammenlebens, das als Türöffner für interkulturelle Gespräche landesweit Diskussionen anstoßen soll“, so die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Gisela Erler und Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha bei der Vorstellung des Handbuchs „Ankommen – Klarkommen. Anregungen zum Gespräch mit Geflüchteten für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit“.

„Dieses Buch soll verdeutlichen, was alle in Deutschland respektieren müssen, was erwünscht ist und was nicht. Es richtet sich an die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die sich an den unterschiedlichsten Stellen für die Integration von Flüchtlingen engagieren. Sie können die Motiv-Plakate und den Guide als Einstieg für ihre Gespräche über das Leben und das Zusammenleben in Baden-Württemberg nutzen“, sagte die Staatsrätin, die mit der Realisierung des Buches beauftragt worden war. Mehr lesen…

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Kunstausstellung „Malen Malen Malen“ mit Bildern der Flüchtlingskinder aus dem GUPS

Seit September 2015 betätigen sich die Kinder im ehemaligen GUPS Hotel künstlerisch. Kinder ab zwei Jahren malen mit Acryl-Farben auf Leinwand und Papier. Jetzt laden die jungen Künstler der Gruppe „Malen Malen Malen“ zu einer Kunstausstellung ein. Die Ausstellung wird eröffnet am 17. September 2016 um 17:00 Uhr. Sie ist zu sehen im Weinheimer Krankenhaus, Röntgenstraße 1 und endet am  14.10.2016.  Die jungen Künstler und ihre Betreuer, Frau Ursula Irle-Böhnisch (Kofi + Amma e. V.), Alba Gotterbarm und Peter Kückelhaus, freuen sich über Ihren Besuch.…

Erster Geburtstag des One World Cafés im GUPS

Am Freitag, 29. Juli 2016 war es soweit, das One-World-Café im GUPS feierte seinen 1. Geburtstag. Ins Leben gerufen wurde es vor einem Jahr von Kirsten und Georg Ebers.  Ziel der Initiatoren war es damals, einen Ort zu schaffen, an dem Weinheimer Bürger und Flüchtlingen einander kennenlernen können. Wie das genau funktionieren kann wussten sie anfangs auch nicht so recht, aber haben schnell gelernt und das GUPS Café wurde ein voller Erfolg. Bis auf zwei oder drei Feiertage kamen die Menschen hier jeden Freitag zusammen und es war fast immer voll. Am Gelingen waren viele beteiligt, natürlich zuerst das GUPS-Café Team aber auch diejenigen die regelmäßig kamen, das One-World-Café mit Leben erfüllten, halfen und Mut machten. Und so soll es auch weiter gehen…

Und so resümiert Georg Ebers nach einem sonnigen Geburtstagsfest: „Es war ein gelungenes Fest. Nette Leute, gute Musik, gutes Essen und nach anfänglichem Zögern hat auch das Wetter mitgemacht. Gefeiert wurde der erste Geburtstag des One World Cafés im GUPS Hotel, dem ersten der Weinheimer One World Cafés. Vor einem Jahr staunten die Flüchtlinge noch über die geballte Fürsorge der Ehrenamtlichen, aber diesmal haben sie mitgemacht. Bänke aufgestellt, das Buffet bestückt, gegrillt und Musik gemacht. So schön kann Integration sein.“

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Im Dialog mit den Flüchtlingen

„Irgendwie haben wir ja alle die gleichen Probleme, das heißt, dass man sie auch gemeinsam lösen können sollte.“  Mit diesem Satz fasste ein Anwohner der Flüchtlingsunterkunft im Ebert-Park-Hotel seine Sicht am Donnerstagabend zusammen, als der erste Teil des „Flüchtlingsdialog“ der Stadt Weinheim mit Betroffenen des Flüchtlingsthemas zu Ende war.

Weinheim gehört zu den sechs ausgesuchten Pilotkommunen im Land, in dem das Staatsministerium Baden-Württemberg einen Dialogprozess der Beteiligten fördert und von der Uni Hohenheim auch wissenschaftlich begleiten lässt. Die Frage ist, wie sich nach dem ersten Ankommen der Flüchtlinge vor Ort auch nachhaltig ein Zusammenleben organisieren lässt.

Rund 40 Personen trafen sich auf Einladung der Stabsstelle für Integration nun im Alten Rathaus, um Gemeinsamkeiten auszuloten, aber auch um Probleme zu definieren – und über Lösungen zu sprechen. Es waren Anwohner, hauptamtlich Beschäftigte wie Sozialarbeiter und Security-Diensleister, aber auch ehrenamtliche Flüchtlingshelfer, Polizei, Feuerwehr und Bewohner selbst. Der Abend wurde professionell von Carla Schönfelder geplant und moderiert. Nach der Diskussion in Gruppen sorgte der Weinheimer Journalist Sandro Furlan für einen Perspektivwechsel und berichtete über den Umgang der Medien mit dem Flüchtlingsthema.

Nach vier Stunden Dialog-Arbeit waren sich alle Teilnehmer einig, dass es wichtig ist, im Gespräch zu sein und einander zuzuhören. Die nächste Veranstaltung im Rahmen des Flüchtlingsdialoges wird im September stattfinden. Dann hat auch Gisela Erler, die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung im Stuttgarter Staatsministerium, ihre Teilnahme angekündigt.

Mehr Infos hier: www.fluechtlingshilfe-bw.de

Neues Bücherregal im FEZ

Im FEZ (Flüchtlings- und Ehrenamtszentrum) wurde in dieser Woche ein gut gefülltes Bücherregal eingerichtet. Dort sind jede Menge Bücher zum Deutsch lernen zu finden. Die Bücher können vor Ort gelesen und zum Lernen genutzt werden. Kopien können gerne gemacht werden, die Bücher sollten bitte jedoch nicht beschriftet werden und auch nicht mit nach Hause genommen werden.

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Die Öffnungszeiten der Ehrenamtsräume:
Montag 10.00 – 13.00 Uhr
Dienstag 13.00 – 16.00 Uhr
Mittwoch 12.30 – 16.30 Uhr
Donnerstag 10.00 – 13.00 Uhr
Freitag 12.30 – 15.30 Uhr

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FEZ – Flüchtlings- und Ehrenamtszentrum

Kopernikusstraße 12, 2. OG, 69469 Weinheim
Telefon: 3 90 54 71

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Gartenprojekt Heppenheimer Straße

Für die Anlage des Nutzgartens an der GU Heppenheimer Straße engagierten sich in dieser Woche neben den Initiatoren Andrea und Hannes Hutwagner auch Bewohner des Ebert Park Hotels und fleißige Helfer vom Schafhof. Die Zutaten des guten Gelingens: Kraft, Ausdauer, Hitzebeständigkeit und gute Laune und beim Pflanzen: Feingefühl. Auch die jüngeren Bewohner waren interessiert dabei. Besonderer Dank an Eheleute Hutwagner und Friedrich Scheurich für Organisation und fachliche Begleitung.

Die Finanzierung des Projekt läuft über die Stadt Weinheim. Mehr Hintergrundinformationen gibt es in einem unserer früheren Beiträge.

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Das One-World-Café im GUPS feiert seinen 1. Geburtstag

Vor ziemlich genau einem Jahr gab es das erste One-World-Café im GUPS Hotel. Geburtstage müssen gefeiert werden und das wollen wir am Freitag, 29. Juli 2016 ab 17:00 mit allen Bewohnern und engagierten Weinheimerinnen und Weinheimern tun.

Ins Leben gerufen wurde das One-World-Café vor ca. 1 Jahr von Kirsten und Georg Ebers, denen unser aller Dank gilt!  Ziel der Initiatoren war es damals, einen Ort zu schaffen, an dem Weinheimer Bürger und Flüchtlingen einander kennenlernen können. Wie das genau funktionieren kann wussten sie anfangs auch nicht so recht, aber haben schnell gelernt und das GUPS Café wurde ein voller Erfolg. Bis auf zwei oder drei Feiertage kamen die Menschen hier jeden Freitag zusammen und es war fast immer voll. Am Gelingen waren viele beteiligt, natürlich zuerst das GUPS-Café Team aber auch diejenigen die regelmäßig kamen, das One-World-Café mit Leben erfüllten, halfen und Mut machten. Und so soll es auch weiter gehen……

Änderungen für das Eine-Welt-Café Winzerhalle Lützelsachsen

Das Eine-Welt-Café / One-World-Café für den Standort Winzerhalle Lützelsachsen fand bislang immer freitags, 15:30-18.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Lützelsachsen, Kurpfalzstr. 4, 69469 Weinheim statt! Bei den wöchentlichen Cafés treffen sich Interessierte, Ehrenamtliche und Flüchtlinge. Sie erkennen die Ehrenamtlichen am bunten Button. Kommen Sie vorbei, sprechen Sie uns an, nehmen Sie ersten Kontakt auf – Gemeinsam sind wir viele!

Am Freitag 22.07.2016 wird das Eine-Welt-Café für den Standort Winzerhalle Lützelsachsen zum letzten Mal in gewohnter Form stattfinden, da die Winzerhalle demnächst vollständig geräumt sein wird. Die Willkommenskultur & Arbeit mit den Bewohnern geht aber natürlich auch in den neuen Unterkünften weiter, deshalb wird das Café zunächst in verkleinerter Form am 19.08.2016 und am 09.09.2016 jeweils ab 16 Uhr stattfinden. Je nach Resonanz wird anschließend über die Fortführung entschieden.

Gartenprojekt: Flüchtlinge gärtnern (demnächst) im eigenen Nutzgarten

Andrea und Hannes Hutwagner, selbständige Gartenplaner und Gestalter seit 25 Jahren, bewegen die vielen Flüchtlinge, die zu uns kommen und die damit verbundenen großen Herausforderungen. Ihr Anliegen ist es mit dem Konzept „Flüchtlinge gärtnern im eigenen Nutzgarten“ einen Beitrag zur Beschäftigung und Integration zu leisten, was schnell und effizient mit einfachen Mitteln umzusetzen ist. Dem liegt der Gedanke zugrunde, den Menschen ein Stück Garten, d.h. ein „Stück Heimat“ zu geben, das sie aktiv mit gestalten, aufbauen und pflegen können. Damit erhalten sie eine sinnvolle Aufgabe und Verantwortung, indem sie selbst Gemüse und Obst anbauen und verwerten können.

Außerdem bietet das gemeinsame Gärtnern in einem geschützten Rahmen gute Möglichkeiten, soziale Kontakte zu knüpfen, sich kulturell auszutauschen und zu verbinden. Das Projekt wird von der Stadt Weinheim gefördert und voraussichtlich Ende Juli 2016 an der Flüchtlingsunterkunft in der Heppenheimer Straße, gemeinsam mit den Flüchtlingen und Freiwilligen, in die Tat umgesetzt. Wer sich von dieser Idee angesprochen fühlt, ist herzlich zum Mitmachen eingeladen und kann sich per E-Mail melden.

Spendengesuch: Um das Gartenprojekt umzusetzen, werden noch jede Menge Hilfsmittel und Gartenwerkzeuge benötigt. Dazu gehören: Schaufeln, Spaten, Grabgabeln, Wiedehopfhacken, Rasenbesen, Rechen, Handhacken,  Handschäufelchen, Handschuhe, Gartenhandscheren und mindestens zwei Schubkarren. Wer diese Dinge übrig hat und spenden möchte, leistet einen wertvollen Beitrag für dieses Projekt.

Haftpflicht-, Krankenversicherung, Kontoeröffnung und mehr

Der Transition-Guide von Financescout ist für Flüchtlinge und Flüchtlingshelfer gleichermaßen von Nutzen

Sie finden dort Informationen zur Haftpflichtversicherung, Krankenversicherung und Kontoeröffnung in Deutschland, die auf die spezielle Situation von Geflüchteten zugeschnitten sind. Die drei Ratgeber stehen jeweils in Deutsch, Englisch und Arabisch zur Verfügung.

Wir bedanken uns für diesen Tipp und haben die URL den Nützliche Links auf dieser Website hinzugefügt.…

Ehrenamtstag im Schlosspark – Stadt Weinheim sagt DANKE!

Die Stadt Weinheim lädt am 14. Juli 2016 ehrenamtlich engagierte Personen zu einem Ehrenamtstag in den Schlosspark ein!

Getreu dem Motto „Wertschätzung ist das Honorar der Ehrenamtlichkeit.“ (Zitat: Hannes Wezel, Stabsstelle für Bürgerschaftliches Engagement in der Stuttgarter Landesregierung) wird es am Donnerstag, 14. Juli 2016 erstmals einen Ehrenamtstag unter dem Motto „Weinheim sagt Danke“ geben, zu dem die Menschen, die sich engagieren, eingeladen sind: Zum Treffen, zum Austausch, zum Spaß und Ausgleich und zu einem Imbiss auf Kosten der Stadtverwaltung.  Ort des Dankeschöns wird der Schlosspark sein, der Garten der Weinheimer Bürger.

An diesem Tag wird schon traditionell das Festival „Theater am Teich“, kurz TaT, mit einem eintrittsfreien Familientag eröffnet. Das Programm wird erweitert und bleibt eintrittsfrei. Dazu gibt es (in Maßen) freies Essen und Trinken für alle Ehrenamtlichen. Das „TaT“-Donnerstagprogramm besteht zunächst aus dem Theater PasParTouT, das sogar einen fast echten Baby-Elefanten auf die Schlossparkwiese tanzen lässt.  Kaspar, der erfinderische Clown und sein Freund Rudi, der neugierige Elefant durchstreifen unverdrossen und fröhlich gemeinsam die Welt.

Um 18 Uhr geht es los.Kabarettistische Heimatkunde für Eingeborene und Roigeplaggde“, nennt der Weinheimer Kabarettist Markus Weber sein Programm, das er extra für die Veranstaltung „Weinheim sagt Danke“ zusammengestellt hat. Der historisch bewanderte und vielseitige Humorist und Sprachkünstler wird um 19 Uhr auf der Bühne im Schlosspark-Weiher auftreten. Oberbürgermeister Heiner Bernhard wird sich dann in einer kurzen Ansprache persönlich bei den Ehrenamtlichen bedanken.

Dann lässt das „Blue Sky Orchestra“ mit dem Programm „Tribute to the masters of swing“ auf dem Weiher die „goldenen Zeiten“ der Swing-Ära wieder aufleben. Das ist bereits ein Klassiker des Festivals. Von Frank Sinatra bis Dean Martin, von Benny Goodman bis Count Basie: das Blue Sky Orchestra hat den Swing nicht nur im Repertoire, sondern auch im Blut. Rund um den Schlossparkweiher und auf dem Platz am Blauen Hut aber auch auf der großen Wiese ist Platz für ein großes Dankeschön der Stadt an ihre engagierten Bürgerinnen und Bürger.

Eingeladen sind alle Weinheimerinnen und Weinheimer, die sich in der Stadt ehrenamtlich engagieren.

Folgender Programmablauf ist vorgesehen:

  • 18.00 Uhr: Walking-Theater „PassParTout“ mit dem „Baby Elephant“ auf der Schlossparkwiese.
  • 19.15 Uhr: „Kabarettistische Heimatkunde für Eingeborene und Roigeplackte“ mit Markus Weber
  • 20.00 Uhr: Begrüßung durch Oberbürgermeister Heiner Bernhard
  • 20.10 Uhr: „Tanz am Teich“ mit The Blue Sky Orchestra auf der Stadtwerke-Bühne im Schlossparkteich

Für Essen und Trinken sorgen das Team der

Informationsabend des AK Asyl am 11. Juli 2016 „Abgelehnt – was dann?“

An alle ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer, Partner, Paten…

Der Asylantrag ist abgelehnt, die Aufregung groß. Die Rechtslage sieht nicht nur kompliziert aus, sie ist es auch. In den meisten Fällen aber ist die Sache nicht verloren. Man kann viel tun, man muss nur wissen wie.

Der AK Asyl Weinheim lädt ein am Montag, 11.7.2016, 19.30 Uhr in die Zeppelinstraße 21, 69469 Weinheim.

Themen sind u.a.:
– Ablehnung ist nicht gleich Ablehnung.
– Der Schutzstatus der Flüchtlinge ist sehr unterschiedlich.
– Was heißt das für das Bleiberecht?
– Kriegsflüchtlinge erhalten schnell ein befristetes Bleiberecht nach der Genfer Konvention. Genügt das?
– Wie sind die Regeln des Dublin-III-Verfahrens? Was muss man tun? 
– Was sind sichere, was unsichere Herkunftsstaaten? Was ergibt sich daraus? 
– Ein Bleiberecht wurde verweigert, aber es gibt Abschiebehindernisse – welche? 
– Ehrenamtliche können viel tun – aber ab wann braucht man einen Anwalt?

Es wird eine Übersicht, praktische Hinweise und Zeit zur Diskussion geben.

Der AK Asyl freut sich auf einen spannenden Abend!

Download: Einladung als PDF

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Facebook-Gruppe als digitaler Treffpunkt für Flüchtlinge, EAs und Interessierte

Es gibt eine neue Facebook-Gruppe „Willkommen in Weinheim“, die als digitaler Treffpunkt fungieren soll. Diese Gruppe dient als Kommunikationsplattform zwischen Flüchtlingen, Ehrenamtlichen, Sprachhelfern und allen Interessierten, die auch auf Facebook in Kontakt bleiben wollen, um sich auszutauschen, Tipps & Veranstaltungen zu teilen, vor allem aber: um zu kommunizieren und dabei auch die deutsche Sprache zu üben – der wichtigste Baustein für eine gelingende Integration.

Für alle Beiträge gilt ein respektvoller Umgang miteinander. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung haben bei uns keinen Platz. Außerdem sollten keine personenbezogenen Daten oder urhebergeschützte Inhalte geteilt werden. Thematisch gibt es keine Einschränkungen, solange die Gruppenregeln respektiert werden. Die Gruppe ist geschlossen, so dass Inhalte nur für Mitglieder sichtbar sind, diese werden von ehrenamtlichen Administratoren frei geschalten. Auf gutes Gelingen! ツ

Refugees very welcome